Denkmalpreis: Bahnhof Antwerpen ist Kandidat

Flanderns Landesminister für Denkmalschutz Geert Bourgeois (N-VA) hat die Kandidatenliste für den Denkmalpreis 2012 bekanntgegeben. Unter den fünf Kandidaten ist auch der Antwerpener Zentralbahnhof. Der Gewinner wird Anfang September gekürt.

Auf der "Shortlist“ der Kandidaten für den diesjährigen flämischen Denkmalpreis stehen fünf Kandidaten: Die Sankt-Nikolauskirche in Veurne (im Hinterland der Küste unweit der französischen Grenze), das Haus Mostinckx (kleines Foto) in Dilbeek (am Brüsseler Rand in Flämisch-Brabant), die Brauerei und Brennerei Wilderen in Sint-Truiden (Provinz Limburg), die ehemalige klassizistische Sankt-Rochuskirche in Ulbeek bei Wellen (ebenfalls in der Provinz Limburg) und der Antwerpener Zentralbahnhof (großes Foto).

Mit seiner Kandidatenliste will Denkmalschutzminister Bourgeois in erster Linie die Sorge um die Denkmalpflege in Flandern würdigen:

"Wir müssen das umfangreiche flämische Kulturerbe gut behandeln und erhalten. Aber, wir müssen unsere Denkmäler auch nutzbar machen und ihnen eine öffentliche Funktion geben, damit die Flamen heute und morgen etwas davon haben.“

Am 3. September wird bekannt gegeben, welcher dieser fünf Kandidaten mit dem flämischen Denkmalpreis 2012 ausgezeichnet wird.

Am Tag des offenen Denkmals in Flandern, der am 9. September begangen wird, können die Kandidaten dann in Augenschein genommen werden.

Moderner Bahnhof in altem Gewand

Der Zentralbahnhof von Antwerpen ist in den vergangenen Jahren unter der Wahrung des historisch einzigartigen Gebäudes modernisiert worden und ist heute eine wichtige Schnittstelle im Personennahverkehr und im europäischen Hochgeschwindigkeitsnetz.

Unter dem alten Bahnhof wurde ein zweistöckiger neuer Bahnhof angelegt, in dem u.a. die Thalys- und Fyrazüge zwischen Belgien und den Niederlanden halten (werden).