BASF-Antwerpen baut eine Butadien-Anlage

Der Chemiekonzern BASF baut in Antwerpen eine Anlage zur Gewinnung von Butadien und will so die Eigen-Versorgung mit diesem für die Produktion nötigen Gas sichern. Der Rohstoff wird zum Beispiel bei der Herstellung von Reifen gebraucht.

Die neue Anlage am BASF-Standort im Hafen von Antwerpen soll schon 2014 in Betrieb gehen und eine Jahreskapazität von 155.000 Tonnen Butadien-Gewinnung haben, wie der Konzern am Mittwoch mitteilte. Sie soll der Eigenversorgung mit diesem gasförmigen Produkt zu wettbewerbsfähigen Preisen dienen. BASF investiert zum Bau der Anlage einen hohen zweistelligen Millionenbetrag.

Der Chemiekonzern BASF reagiert mit dem neuen Werk auf die steigende Nachfrage nach dem am internationalen Markt hoch gehandelten Kautschuk-Grundstoff Butadien. Der Konzern will dieses Produkt selbst auf den Markt bringen, um sich damit einen langfristigen zusätzlichen wirtschaftlichen Erfolg zu sichern.

Zu den 3.300 Arbeitsplätzen in bei BASF in Antwerpen kommen durch die neue Anlage 15 bis 20 neue Stellen hinzu, wie Wouter de Geest, Geschäftsführer der BASF Antwerpen NV, dazu angab.