Olympische Spiele mit 22 flämischen Firmen

Belgien wird bei den Olympischen Spielen in London nicht nur mit einer großen Sportler-Delegation dabei sein, sondern auch mit vielen Unternehmen, die hinter den Kulissen tätig sind. Von den 25 belgischen Unternehmen bei den Spielen kommen 22 aus Flandern.

Noch nie haben so viele Unternehmen aus Belgien als Zulieferer bei Olympischen Sommerspielen hinter den Kulissen mitgespielt, wie dieses Jahr in London. Nicht weniger als 25 Unternehmen aus unserem Land sind in verschiedenen Bereichen um Olympia herum aktiv.

Der belgische Technologieverband Agoria gab dazu an, dass diese Unternehmen bei den Spielen in London Verträge mit einem Umsatz von rund 280 Millionen € abgeschlossen haben. Die Unternehmen aus unserem Land sind unter anderem Fachbetriebe aus den Bereichen Eingangs- und Zugangskontrolle, Beleuchtung, Luftbilder des Events oder Fußballrasen.

Dabei fallen besonders Unternehmen, wie Alfacam (TV Bilder), Barco (Videowände und Großbildschirme) oder das Baggerunternehmen Deme (bei den Bauarbeiten) auf. Ohne den Rasen von Desso Sports aus Dendermonde könnte bei Olympia in diesem Sommer auch kein Fußball gespielt werden.

Peter Demuynck, Direktor des Belgian Sports Technology Club (BSTC) - eine gemeinsame Initiative des Technologieverbandes Agoria und des Belgischen Olympischen Komitees (BOIC) - sagte dazu gegenüber der belgischen Presseagentur Belga: "Die Olympischen Spiele sind das größte Schaufenster der Welt, um einen Durchbruch auf den internationalen Märkten zu erreichen. Unsere Unternehmen bekommen so auch die Möglichkeit, am britischen Markt Fuß zu fassen.“ Der BSTC vereint rund 60 belgische hochspezialisierte Technologiefirmen.

Nur drei der in London aktiven Betriebe kommen nicht aus Flandern: Die wallonischen Unternehmen EVS (TV-Livebilder) und Schréder (Außenbeleuchtung) sowie Suseia aus Brüssel, dass sich um den Ticketverkauf für die Olympischen Spiele in Belgien kümmerte.