Flämischer Scout kommt in den Karpaten um

Ein 17jähriger Pfadfinder aus Flandern ist bei einer Wanderung mit seiner Gruppe in den slowakischen Karpaten ums Leben gekommen. Vermutlich kam der Junge durch einen Blitzschlag bei einem schweren Unwetter ums Leben. Der flämische Pfadfinderverband hält sich mit Informationen noch zurück.

Eine etwa 10köpfige Pfadfindergruppe aus Flandern wollte während ihres Sommerlagers in der Slowakei einen Gipfel im Tatra-Gebirge erklimmen, als sie unterwegs in ein schweres Unwetter gerieten. Einer der Pfadfinder war einige Meter zurückgeblieben und brach plötzlich zusammen, wie seine Freunde berichteten.

Die eilends herbeigerufenen Hilfskräfte konnten den Jugendlichen nicht mehr reanimieren. Die Helfer gehen ebenfalls davon aus, dass der 17jährige Pfadfinder von einem Blitz getroffen wurde.

Die Pfadfindergruppe, Jugendliche zwischen 17 und 18 Jahren, die zur letzten Stufe der Scouts in Flandern gehören, werden jetzt zurück ins Land gebracht.

Der flämische Pfadfinderverband hält sich mit Angaben zur Gruppe und zur Identität des Opfers zurück, um die Jugendlichen und deren Angehörige vor zu viel Medienaufmerksamkeit zu schützen. Zudem ist man sich nicht sicher, ob alle Angehörigen und Freunde von dem tragischen Vorfall unterrichtet sind.