Abstandsmessung ergibt 26 Geldbußen stündlich

Die Verkehrspolizei von Ostflandern hat innerhalb eines Monats 19.269 Temposünder entlarvt, was pro Stunde 26 Geldbußen wegen Geschwindigkeits-übertretung ergibt. Ein Mann wurde bei Tempo 183 km/h erwischt.

Nachdem die Überwachungskameras bereits seit zwei Jahren an der Brücke in Gentbrugge hingen, wurden sie erstmals am 8. Juni 2012 aktiviert. Bei der Abstandsmessung kontrollieren die Kameras die durchschnittliche Geschwindigkeit des Fahrers über einen Abstand von 1889 m.

Im ersten Monat der Inbetriebnahme erstellte die Verkehrspolizei 19269 Verkehrsprotokolle. Das sind exakt 25,89 Verstöße pro Stunde. Am ersten Tag der Abstandskontrolle waren nur 15 bis 16 Verstöße pro Stunde festgestellt worden.

Auf der E17 in Gentbrugge Richtung Kortrijk gilt eine Höchstgeschwindigkeit von 90 km/h.

Die Abstandsmessung gilt gegenüber Radarfallen als effizienteres Mittel zur Bekämpfung überhöhter Geschwindigkeit, da es keinen Sinn macht, wenn der Fahrer plötzlich auf die Bremse tritt.

2012 wird das System auf dem Viadukt in Gentbrugge auch in Richtung Antwerpen sowie auf der E40 zwischen Wetteren und Erpe Mere installiert.