Boden in Limburger Zechengebiet hebt sich

Ursache der Bodenerhebung ist der Druck des Wassers, das nach der Schließung der Minen in die Gänge gelaufen ist. In den ehemaligen Zechengebieten von Eisden und Genk ist der Boden in den letzten 20 Jahren um 30 cm gestiegen.

Diese Grubenbewegungen verursachen keinen Schaden, sagt Michiel Dusar vom Königlichen Belgischen Institut für Naturwissenschaften.

Menschen bemerken den Bodenanstieg überhaupt nicht. Ganz im Gegensatz zu den Erdverrutschungen, die häufig unvorhergesehen auftauchen.

Hebt sich der Erdboden, vollzieht sich im Grunde eine Rückkehr in den ursprünglichen Zustand, so Dusar.

Auch im Zentrum von Brüssel ist der Erdboden bereits um 10 cm gestiegen. In der Hauptstadt ist die Industrie verschwunden, sodass dem Boden weniger Wasser entzogen wird. Das Wasser, das im Boden bleibt, verursacht auch hier einen Druck nach oben.