Olympia: Kim Clijsters steht im Viertelfinale

Kim Clijsters (Foto) hat sich in Wimbledon für das Viertelfinale im olympischen Tennisturnier qualifiziert. Sie gewann in zwei Sätzen gegen die Serbin Ana Ivanovic. Steve Darcis hingegen ist ausgeschieden. Laser-Seglerin Evi Van Acker bleibt weiter auf Erfolgskurs.

Kim Clijsters hat sich gegen ihre Freundin, die Serbin Ana Ivanovic, in einem Zweisatzsieg durchgesetzt und damit für das Viertelfinale des Tennisturniers bei den Olympischen Spielen qualifiziert.

Mit 6:3 und 6:4 fiel dieser Sieg recht deutlich aus und die Limburgerin stand die ganze Zeit über sicher, sowohl verteidigend, als auch angreifend.

Eine zwischenzeitliche Regenpause brachte Ivanovic eher einen Vorteil, als weitere Nachteile, doch die sprichwörtliche Kaltblütigkeit von Kim Clijsters auf dem Tennisplatz brach wieder durch und rappelte sich wieder schnell auf. Ihre nächste Gegnerin ist die Gewinnerin der Partie Sharapova gegen Lisiki.

Steve Darcis (kleines Foto) hingegen hatte gegen den Spanier Nicolas Almagro in der dritten Runde keine Chance. In einer eher verregneten Partie hatte er in zwei umkämpften Sätzen 7:5 und 6:3 das Nachsehen.

Evi Van Acker bleibt dran

Auch nach der 4. und 5. Regatta bleibt Laser Radial-Seglerin Gesamtzweite in der Wertung. Die erste Regatta des Tages hatte sie am Mittwochmorgen gewonnen und im zweiten Rennen wurde die 5. Die erste Runde war schnell und souverän gewonnen, doch der zweite Lauf des Tages begann für Van Acker mit einem schlechten Start. Doch Platz zwei konnte verteidigt werden.

Die Gesamtwertung führt weiterhin die Irin Annalise Murphy an, auch wenn sie heute nur 8. und 19. wurde. Sie hat allerdings noch immer 12 Punkte Vorsprung vor Van Acker. Dritte ist die Niederländerin Marit Bouwmeester. Am Donnerstag haben die Laser-Seglerinnen einen Ruhetag, bevor am Freitag die nächsten beiden Regatten anstehen.

Kajakfahrer Mathieu Doby verpasst Finale

Dem belgischen Kajakfahrer Mathieu Doby ist es leider nicht gelungen, sich für das Finale zu qualifizieren. Durch eine eher mäßige Leistung endete er im Vorlauf als 11., doch nur die besten 10 kamen durch.

Doby legte gleich zu Anfang einen schlechten Start hin und zu allem Überfluss handelte er sich zwei Strafpunkte nach der Berührung eines Tors ein.

Danach kam er nicht mehr in seinen Rhythmus zurück und endete mit einer Zeit von 10‘2“58.

Die beste Zeit im Halbfinale der Kanuten legte der Slowene Peter Kauzer hin.

Zeitfahrer(in) unter ferner liefen…

Die belgische Radfahrerin Lisbet De Vocht ist beim olympischen Zeitfahren der Damen am Mittwoch rund um Hampton Court nur 23. und damit Vorletzte geworden. Beim Straßenrennen am Sonntag kam sie noch als 9. ins Ziel.

Etwas bessere war das Resultat von Philippe Gilbert bei den Herren, der als einziger Belgier beim Zeitfahren an den Start ging. Gilbert wurde 17. Philippe

Gilbert legte ein recht gutes Zeitfahren hin und kam mit vier Minuten Rückstand auf Olympiasieger Bradley Wiggins ins Ziel. Wiggins hatte Heimspiel und sorgte bei den britischen Zuschauern für Delirien…