Heersbrandt mit Landesrekord ins Halbfinale

Der belgische Schwimmer François Heersbrandt (Foto) hat sich mit einem neuen Landesrekord für das Halbfinale Schmetterling qualifiziert. Freistil-Schwimmer Jasper Aerents ist ebenso ausgeschieden, wie Judoka Elco van der Geest.

François Heersbrandt hat sich für das Halbfinale im 100 m Schmetterling qualifiziert.

Dabei verbesserte er seinen eigenen belgischen Rekord auf 52“22 um 0“07 und wurde 13. in der Gesamtwertung, was ihm einen Finalplatz brachte. Heersbrandt schwamm gegen große Konkurrenz - u.a. Chad le Clos und auch Michael Phelps.

Jasper Aerents ist es hingegen nicht gelungen, um sich in den Vorläufen für das Halbfinale der 50 m Freistil zu qualifizieren. Jaspers wurde nur 22. Er schwamm zwar eine hundertstel Sekunde schneller, als seine eigene Bestzeit, doch das reichte nicht im olympischen Wettbewerb.

Nach 1 Minute und 45 Sekunden war alles vorbei

Die Olympischen Spiele haben für den Judoka Elco van der Geest nicht lange gedauert. In der Klasse der Kämpfer bis 100 kg unterlag er dem Russen Tagir Chaibulayev durch einen Ippon nach nur 1 Minute und 45 Sekunden.

Das ist umso tragischer, als dieser letzte belgische Judoka in London 2009 die niederländische für die belgische Staatsangehörigkeit aufgab, mit dem Ziel Olympia. Der 33jährige war 2002 und 2010 Europameister bis 100 kg. 2004 in Peking war er 4., genau, wie bei der WM 2010.

Nach der Niederlage rang van der Geest mit Worten, so groß war die Enttäuschung über seinen Kampf.

Verbaeys 21. im Allround-Finale

Turner Jimmy Verbaeys ist am Mittwochabend 21. im Finale der Allrounder geworden. Verbaeys, der durch die Absage von drei Konkurrenten für dieses Finale nachnominiert wurde, zeigte eine deutlich bessere Leistung, als bei der Qualifikation.

Der 18jährige war der erste Belgier, der in diesem Finale jemals stand und er genoss es. Schlussendlich holte er 85.231 Punkte, viel besser als das Qualifikationsresultat 83.564.

Am Ende war er aus belgischer Sicht der erfolgreichste Landsmann in einem solchen Wettbewerb. Sein Ziel, möglichst viele Erfahrungen zu sammeln, hat er also deutlich erreicht.

Claudia Fassaert auf dem Weg ins Halbfinale

Die Dressurreiterin Claudia Fassaert ist mit ihrem Pferd Donnerfee im Vorlauf zum Grand Prix der Olympischen Spiele 7. von 25 Teilnehmern geworden. Damit steht ihr und ihrem Pferd der Weg zum Halbfinale in der Dressur offen. Am Freitag werden noch einmal 25 Reiter und Reiterinnen ihren Vorlauf leisten, doch ein vorläufiger 7. Rang ist für Fassaerts Halbfinalteilnahme eine sichere Bank.

Auf der 12jährigen Stute Donnerfee wollte Fassaert unbedingt mehr als 70 % erzielen. Dieses Ziel ist bereits erfüllt, denn sie erreichte 71,93 %. Das Dressur-Halbfinale, in London Grand Prix Special genannt, verlangt, dass die Belgierin unter den ersten 11 der Reiter kommt, die nicht an der Länderwertung teilnehmen. Um in die Medaillenränge beim Grand Prix Special zu kommen, wird ein Wert von über 80 % in einer Kür auf Musik erwartet.

Surferin Sigrid Rondelez macht Plätze wett

Die 41 Jahre alte belgische Surferin Sigrid Rondelez hat am dritten Tag der Windsurfregatten gleich vier Plätze wettgemacht. Mit ihrem 13. und 15. Platz in den beiden Regatten des Tages kletterte sie vom 22. auf den 18. Rang in der vorläufigen Gesamtwertung.

Der 13. Rang im ersten Lauf bedeutete sogar ihre Bestleistung während diesen Spielen.

In der Gesamtwertung führt die Spanierin Marina Alabau unangefochten, auch wenn die Polin Noceti-Klepacka am Donnerstag beide Surfregatten für sich entscheiden konnte. Die Polin ist vorläufig Gesamtzweite vor der Israelin Lee-El Korsitz.

Am Samstag gehen die Regatten um olympisches Edelmetall bei den Surferinnen in London weiter.