Dexia schreibt Verlust von 1,2 Milliarden Euro

Die wichtigste Aufgabe des gestern ernannten neuen Dexia-Topmanagers, Karel De Boeck, wird darin bestehen, die strukturellen Verluste der Restbank zu begrenzen. Im ersten Halbjahr 2012 lagen die Verluste der Dexia-Restbank bei 1,2 Milliarden Euro. 2011 stand Dexia mit 11 Milliarden Euro in der Kreide.

In einer Pressemitteilung erklärt die Restbank den Verlust mit dem enttäuschenden Verkauf ihrer luxemburgischen und türkischen Tochtergesellschaften.

Andererseits muss die Bank auch Vergütungen für die Staatsgarantien zahlen, ohne die die notleidende Bank nicht lebensfähig wäre.

De Boeck war seit Ende Juli bereits als vorläufiger Vorsitzender des Dexia-Verwaltungsrats im Dienst. Beobachter erwarten, dass De Boeck die strukturelle Schieflage der Restbank behebt.