Kim Clijsters: Abschied ohne Olympiamedaille

Die flämische Tennissportlerin und ehemalige Weltranglistenerste Kim Clijsters muss ihre Tenniskarriere ohne olympische Medaille beschließen. Sie verlor im Viertelfinale gegen die Russin Maria Sharapova mit 6-2 und 7-5.

Die berüchtigten harten Schläge der Russin zwangen Clijsters von Anfang an in die Defensive. Das zahlreich anwesende belgische Publikum musste zusehen, wie Sharapova sofort 2-0 in Führung ging.

Kim Clijsters, die erstmals auf Gras gegen die Russin spielte, ließ den Kopf nicht hängen und kam auf die gleiche Punktehöhe wie Sharapova.

Es war jedoch nur ein kurzes Intermezzo von Kim Clijsters, denn ihre Gegnerin war fest entschlossen, sie nicht ins Spiel kommen zu lassen. Vier Sätze in Folge genügten, um Sharapova einen ersten Erfolg einheimsen zu lassen.

Im zweiten Satz erspielte die Russin erneut einen Vorsprung von 3-1. Clijsters konterte mit einem offensiven Service und gewann drei Spiele hintereinander. Für einen dritten Satz reichte es aber nicht. Bei 5-5 musste Clijsters ihren Service abgeben und Sharapova spielte die Partie gnadenlos zu Ende.

"Die Spiele: eine einzigartige Erfahrung"

Sie war einfach besser, urteilte Clijsters im Nachhinein über die Russin: "Ich hatte viele kleine Möglichkeiten, aber sie war im Allgemeinen besser. Ich habe bis zum letzten Ball gekämpft, aber das hat nicht gereicht."

Trotzdem verlässt sie die Spiele mit einem guten Gefühl: "Die Olympischen Spiele waren eine besonders angenehme und einzigartige Erfahrung."

Nächster Auftritt im Terminkalender von Kim Clijsters sind die US Open im August.