BOIC: Belgier nach 1 Nacht betrunken nach Hause

Bahn-Radrennfahrer Gijs Van Hoecke hat keine denkwürdigen Olympischen Spiele hinter sich. Er wurde 15. im Omnium-Wettbewerb und spülte seine Enttäuschung letzte Nacht in einer Londoner Disco hinunter. Das Belgische, Olympische und Interförderale Komitee BOIC schickte ihn auf der Stelle nach Hause.

Der 20-jährige Genter hatte in London an seinen ersten Olympischen Spielen im Omnium-Wettbewerb teilgenommen. Er endete auf dem 15. Platz. "Ich hatte mir hiervon viel mehr erwartet", sagte er am Sonntagabend nach Ablauf seines Wettkampfes.

Um seine Enttäuschung hinunter zu spülen stürzte sich Van Hoecke in das Londoner Nachtleben. Nach einer Party im Mahiki konnte Van Hoecke nicht mehr. Einige Teamkameraden mussten den Betrunkenen zum Taxi schleppen.

Das Belgische, Olympische und Interförderale Komitee (BOIC) war von den Eskapaden von Gijs Van Hoecke gar nicht begeistert. "Das BOIC und der belgische Radrennverband bedauern diesen Vorfall, der zum Glück keinen negativen Einfluss auf das Leben und die Ruhe der Athleten in dem Olympischen Dorf hat", hieß es in einem Pressebericht.

"Trotzdem ist nach Übereinstimmung mit dem Teamleiter des belgischen Radrennteams entschieden worden, den betroffenen Athleten auf der Stelle nach Hause zu schicken."