Olympia: Hockeyfrauen enden auf 11. Platz

Die belgischen Hockeyfrauen Red Panthers haben ihr letztes Spiel gegen die Vereinigten Staaten gewonnen. Es wurde 2:1. Dadurch enden die Hockeyfrauen auf dem 11. Platz von 12. Und Kajakfahrer Richard hat sich nicht für das A-Finale über 200 Meter Sprint qualifizieren können. Auch der Langstreckenschwimmer Brian Ryckeman hat die Belgier am Freitag enttäuscht.

Alix Gerniers und Gaëlle Valcke holten die Tore für die Red Panthers. Für die USA traf Paige Selenski. In der zweiten Halbzeit trafen die Amerikaner ein weiteres Mal, aber das Tor wurde zu recht verworfen.

"Wir hätten mehr tun können", sagte Verbandstrainerin Pascal Kina. "Uns fehlt jedoch die Erfahrung."

"Dass wir dieses Spiel gewonnen haben, zeigt auch, dass die Stimmung in der Mannschaft gut ist. Das Spiel um den vorletzten Platz ist so schwierig", so Kina noch.

Kajakfahrer Richard scheitert im Halbfinale

Der 24-jährige Kajakfahrer Maxime Richard aus Dinant hat sich nicht für das A-Finale über 200 Meter Sprint qualifizieren können. Er wurde Siebter in seinem Halbfinallauf.

Am Samstag bestreitet Richard das B-Finale über 200 Meter Sprint bei den Olympischen Spielen.

Zuvor waren bereits Olivier Cauwenbergh und Laurens Pannecoucke im Zweierkajak über 200 Meter ausgeschieden. Sie beendeten ihren Vorlauf als Letzte.

Brian Ryckeman: "Ich war einfach nicht gut genug"

Der Langstreckenschwimmer Brian Ryckeman hat die Belgier am Freitag bei den Olympischen Spielen in London mit einem sechzehnten Platz über 10 Kilometer in offenen Gewässern enttäuscht.

Der 28-jährige Westflame war in Peking vor vier Jahren Siebter geworden und hatte in London gehofft, noch besser abschneiden zu können.

Ryckeman hat während des Wettkampfes einen Schlag auf die Nase bekommen und fürchtete sogar, dass diese gebrochen sei. Er ließ sich nach dem Wettkampf von einem Arzt untersuchen.

Trotzdem sagte er: "Ich war einfach nicht gut genug. Wenn das so ist, muss man das auch so sagen."

"In den letzten vier Jahren habe ich für diesen einen Wettkampf trainiert. Bei allen großen Turnieren war ich unter den ersten Acht. Wenn man dann im wichtigsten Augenblick hier bei den Spielen versagt, ist das hart. (...) Das war einfach nicht gut."