Über 100.000 belgische Autos in Frankreich geblitzt

Seit dem 30. Juni sind schon über 100.000 Belgier, die mit überhöhter Geschwindigkeit auf französischen Autobahnen gefahren sind, erwischt worden. An dem Tag ist ein bilaterales Abkommen zwischen Frankreich und Belgien über Verkehrsverstöße in Kraft getreten. Das hat Antai, die französische Agentur, die damit beauftragt wurde, mitgeteilt.

Insgesamt seien bis zum heutigen Freitag seit besagtem 30. Juni also über 100.000 Autofahrer auf Frankreichs Autobahnen geblitzt worden, heißt es bei Antai. Laut der Agentur liege Belgien damit in der Mitte.

Bislang habe das Abkommen mit Belgien noch keine abschreckende Wirkung auf die Autofahrer gehabt, aber die Agentur hoffe, dass nach einiger Zeit die Zahl der Geschwindigkeitsübertretungen zurückginge, heißt es weiter.

Die Bußbescheide werden mit einer Verspätung von drei bis vier Wochen nachgesandt. "Die Fahrer sollten nicht mehr denken, dass sie ungeschoren davon kommen. Die ersten Bußgeldaufforderungen sind bereits versandt. Das Abkommen ist in der Tat wirksam", so Antai noch.