Keine Medaille für die 4x400 m-Staffel

Der belgischen 4x400 m-Staffel um die Borlée-Brüder haben leider nicht für eine Überraschung bei den Olympischen Spielen in London sorgen können. Im Finale belegten sie Rang 6. Gold gewann die Staffel von den Bahamas vor den Amerikanern.

Bei den Olympischen Spielen in London hat die belgische 4×400 m-Staffel eine Medaille verpasst. Im Finale belegten die Zwillingsbrüder Kevin und Jonathan Borlée und ihre Partner Antoine Gillet und Michaël Bultheel den sechsten Platz. Gold gewannen die Bahamas, Silber ging an die Staffel aus den USA und die Bronzemedaille an Trinidad und Tobago.

Vor dem Finale hatte es eine Umbesetzung der belgischen Staffel im Vergleich zum Halbfinale gegeben. Michaël Bultheel lief für Nils Duerinck, der im Halbfinale überhaupt nicht überzeugen konnte. Er war langsamer gelaufen, als eine Durchschnittszeit von 400 m-Hürdenläufern.

Startläufer Kevin Borlée kam gemeinsam mit seinem kubanischen Konkurrenten quasi gemeinsam vorne zur Staffelübergabe an, doch Antoine Gillet sackte als zweiter Läufer weg. Jonathan Borlée kam zurück auf Rang vier, doch Schlussläufer Michaël Bultheel musste im letzten Sprint leider zwei Plätze wieder preisgeben.

Die belgische Staffel blieb in London am Freitagabend zwei Sekunden über dem eigenen belgischen Landesrekord, den sie 2008 bei den Spielen in Peking aufgestellt hatten.