Hitze: Mobile Hilfteams überwachen Züge

Der Hitzeplan von Infrabel für den Bahnverkehr und das Schienennetz ist in Kraft, weil die Temperaturen in den nächsten Tagen auf über 30 Grad klettern. Mobile Teams sind im Einsatz, um den Fahrgästen in Not zu helfen und eventuelle Störungen zu melden.

Das Königlich Meteorologische Institut hat Temperaturen über 30 Grad für die nächsten drei Tage vorhergesagt. Infrabel hat deshalb seinen "Sommernotplan" für Züge und das Schienennetz aktiviert, weil das Stahl im Schienennetz besonders anfällig auf heiße Temperaturen reagiert.

Sowohl bei Schienen als auch bei Oberleitungen können sich Probleme hervortun. Die Schienen können sich ausdehnen, die Oberleitungen können sich senken oder gar abreißen.

Das Schienennetz wird rund um die Uhr im Auge behalten,um eventuellen Problemen zuvorzukommen. Hilfsteams können eingesetzt werden, die zum Beispiel auch bei blockierten Zügen Wasserbeutel verteilen sollen. In den Bahnhöfen arbeitet mehr Personal, um Trinkfontänen zu installieren.

Lokführer und Zugschaffner erhalten zudem drei Mal pro Tag einen Wetterbericht, der für die Gegend gilt, in der sie sich gerade befinden, so dass sie sich auf das Wetter einstellen können.

Technische Wartungsteams überprüfen ständig das Material in den Schienen, um eine  Ausdehnung oder Zusammenziehung der Schienen zu verhindern. Plötzliche Hitze kann dazu führen, dass der Sicherheitsspielraum überschritten wird. Sollte dies der Fall sein, fahren die Züge möglicherweise langsamer.