Leichen der Schweizer nach Flugzeugabsturz gefunden

Die Leichen der vier Schweizer, die am Freitag im Osten Frankreichs mit einem Privatflugzeug abgestürzt waren, sind gefunden worden. Ihnen wird eine DNA-Probe entnommen. Das wurde am Sonntag bekannt gegeben.

Am Sonntag wurde auch mit dem Einsammeln der Wrackteile des Flugzeugs begonnen, ein wichtiges Unterfangen, um die Ursache für den Absturz zu untersuchen. Das könne eine ganze Weile in Anspruch nehmen, sagt ein Oberstleutnant von der französischen Gendarmerie.

"Die Leichen wurden an diesem Nachmittag weggebracht. Jetzt werden DNA-Analysen gemacht", so der Oberstleutnant.

Die französischen Ermittler werden von einer schweizer Behörde, die auf die Identifizierung von Leichen spezialisiert ist, unterstützt. Die Identifizierung der Leichen, die schwer verstümmelt sind, könne mehrere Wochen dauern, heißt es.

Die Maschine, die auf einer Geschäftsreise war, stürzte am Freitag in Solemont ab. Vier Schweizer hatten sich an Bord des Flugzeuges befunden: Der 57-jährige Pilot, ein 20-jähriges Mädchen und zwei Männer im Alter von 36 und 51 Jahren.

Das Flugzeug war in Antwerpen abgeflogen und hatte als Zielort Gstaad.Die Unfallursache ist noch nicht geklärt. Das schlechte Wetter soll eine Rolle gespielt haben, heißt es.