Anderlecht und Genk teilen sich die Punkte

Rekordmeister RSC Anderlecht und Racing Genk haben sich am Sonntagabend mit einem 2:2-Unentschieden getrennt. Für Anderlecht war dies das dritte Unentschieden in Folge. Beide Mannschaften können mit dem Ergebnis nicht zufrieden sein.

Anderlecht und Genk, die beiden letzten Meister, müssen nach sechs Spieltagen zusehen, wie Club Brügge weiter von dannen zieht. Im Duell der beiden kam es nur zu einem 2:2-Unentschieden, bei dem sich die Gegner gegenseitig in Schach hielten.

Genk-Trainer Mario Been stellte sofort seine beiden Neulinge De Ceulaer und Hamalaionen, die erst seit dem vergangenen Freitag im Kader sind, auf und dieser Schachzug erwies sich als ein guter Griff. Schon nach 12 Minuten legte Hamalainen für Buffel auf und dieser bediente De Ceulaer perfekt, der wiederum die frühe Führung erzielte. Die Gastgeber in Anderlecht konnten sich erst zum Ende der ersten Halbzeit von diesem Schock erholen und glichen durch einen abgestaubten Abschuss, den Jovanovic von Genk-Keeper Köteles dankend annahm, aus.

Doch noch vor dem Pausentee kam Genk durch ein schönes Kopfballtor von Joseph-Monrose durchaus verdient wieder in Führung. Nach der Pause stellte Anderlecht-Coach John van den Brom seine Mannschaft um und wechselte den jungen Bruno und Jakovenko ein, was sich ebenfalls als Glückgriff erwies, denn Jakovenko legte in der 52. Spielminute für Bruno vor und dieser glich sicher aus. Danach versemmelten die Anderlechter Gastgeber reihenweise Chancen und auch Genk konnte den Sieg nicht mehr holen, auch wenn die Limburger aus dem Counterspiel heraus ebenfalls einige feine Chancen hatten.

Nach dem eher ereignislosen 0:1 zwischen Lokeren und Kortrijk am Sonntagabend führt Club Brügge die Tabelle nach sechs Spieltagen mit 16 Punkten an, gefolgt von Anderlecht mit 12, AA Gent mit 11 und Standard Lüttich, Zulte Waregem, Kortrijk und RC Genk mit jeweils 10 Punkten. Am Tabellenende steht mit nur einem Punkt und ohne Sieg Cercle Brügge vor dem SC Charleroi mit 4 Zählern. Ziemlich nah an den Abstiegsrängen steht auch Aufsteiger Waasland Beveren mit ebenfalls nur 4 Punkten aber einem leicht besseren Torverhältnis als Charleroi auf Rang 14.