Zweite Goldmedaille für Michèle George

Die belgische Reiterin Michèle George hat bei den Paralympischen Spielen in London zum zweiten Mal Gold gewonnen. Sie gewann auf ihrem Pferd Rainman den Freestyle. Am Sonntag hatte George bereits Gold in der individuellen Dressur erzielt.

Die 38jährige belgische Amazone Michèle George gewann den Freestyle bei den Paralympischen Spielen in London vor der britischen Favoritin Sophie Wells und vor dem Niederländer Frank Hosmar. Damit standen die gleichen drei Reitsportler auf dem Treppchen, wie am vergangenen Sonntag bei der individuellen Dressur.

George musste auf Rainman als erste antreten und setzte ihre Konkurrenz sogleich mit 82.100 Punkten unter Druck. Wells kam mit 81.150 Zählern bedenklich in die Nähe der Belgierin, musste sich aber erneut mit Silber zufrieden geben. Hosmar war mit 78.600 Punkten auf Platz 3 schon weit abgeschlagen.

Michèle George leidet an Hemiplegie, einer halbseitigen Lähmung, und tritt im 4. Grad an. Das ist die Gruppe der Reiter mit den kleinsten Behinderungen. Im Freestyle in London traten zwei weitere Reitsportler aus Belgien an und so endeten hier gleich drei Landsleute in der Top 10: Ciska Vermeulen wurde auf Whooney Tunes 5. und Ulrike Dekeyzer wurde mit Cleverboy van d’Abel noch 9.

Weitere Silbermedaillen

Das Boccia-Duo Kirsten De Laender und Pieter Cilissen gewann am Dienstag zudem die Bronze-Medaille. Die beiden schlugen ihre südkoreanischen Konkurrenten mit 4:3.