"Finanzcrash kann uns jeder Zeit erwischen"

"Uns kann jeder Zeit ein Finanzcrash treffen. Die Bankenwelt, die sich schon wieder arrogant zeigt, bedarf einer dringenden Regulierung. Das ist wichtig für unsere Wirtschaft. Und das ist vor allem wichtig für den Schutz unserer Sparer, betont die sozialistische Vizepremierministerin Laurette Onkelinx in verschiedenen französischsprachigen Medien.

Für Laurette Onkelinx sei es höchste Zeit einen Teil des Abkommens der Regierung, das die Trennung von Geschäftsbanken und Depotbanken vorsieht, umzusetzen.

Die Nationalbank muss im Dezember einen Bericht zu diesem Thema vorlegen. Es sei Zeit, Fortschritte zu machen, fügt sie vor dem Hintergrund ihres Wunsches, ab 2013 Gesetzesentwürfe vorlegen zu können, hinzu.

Laurette Onkelinx fordert einen Schutz der kleinen Sparer falls eine Bank Pleite macht. Sie erinnert daran, dass das Abkommen der Regierung vorsehe, die Finanzarroganz zu stoppen, die mit der staatlich unterstützten Ernennung der Chefs im Bankensektor zusammenhänge.