161.500 Mal geblitzt in Frankreich

Die Belgier sind diesen Sommer insgesamt 161.500 Mal wegen Verkehrsübertretungen auf französischen Straßen geblitzt worden.

Die Verkerhsverstöße wurden im Zeitraum zwischen dem 30. Juni, also dem Datum, an dem ein bilaterales Abkommen zwischen Frankreich und Belgien in Kraft getreten ist und dem 7. September festgestellt. Das hat die französische Behörde für automatisierte Verkehrsverstöße am Montag (Antai) mitgeteilt.

"141.500 Bußgeldaufforderungen wurden nach Belgien gesandt", heißt es bei Antai. Die restlichen 20.000 würden folgen, da zwischen der Übertretung und dem Versand des Bußgeldbescheids immer einige Tage dazwischen lägen.

Auch technische Fehler seien möglich. Zwischen 10 und 15% der Fotos seien nicht zu gebrauchen und in diesen Fällen würde kein Bußgeldbescheid versandt, heißt es weiter. Die Fotos, die zum Beispiel nicht scharf genug seien oder bei denen zwei Autos zu dicht hintereinander zu sehen seien, seien unbrauchbar. 

Diejenigen, die nicht gleich bezahlen, erhalten eine Mahnung, wobei sich die Summe auf das Doppelte des ursprünglichen Betrags erhöhen kann. Falls sie dann immer noch nicht zahlen, werden sie von den belgischen Behörden verfolgt.

Was die französischen Autofahrer, die in Belgien geblitzt wurden betrifft, so liegen noch keine Zahlen vor.

2013 soll auch auf europäischer Ebene ein Informationsaustausch in Sachen Verkehrsübertretungen statt finden.