Brüssel geht gegen illegale Mietpraktiken vor

Die Brüsseler Justiz hat am Donnerstagmorgen ein Dutzend Hausdurchsuchungen im Brüsseler Stadtteil Sint-Joost-ten-Node, in der Gegend des Sint-Lazarusplatzes, angeordnet. Es handelt sich um Hausdurchsuchungen vor dem Hintergrund laufender Ermittlungen gegen Mietwucherer. Das hat die Brüsseler Justiz mitgeteilt.

An den Hausdurchsuchungen war auch die regionale Wohnungsbauinspektion der Brüsseler Region beteiligt.

Bei den Hausdurchsuchungen wurden keine Personen, die sich illegal in Belgien aufhalten, angetroffen, so die Justiz. "Alle Bewohner sind legal in unserem Land. Allerdings ist nicht klar, ob alle Bewohner der verschiedenen Gebäude auch unter diesen Adressen registriert sind. Vorerst wurden auch keine Gebäude versiegelt. Dafür muss erst der Bericht der Wohnungsbausinspektion abgewartet werden. Die Besitzer der verschiedenen Häuser wurden noch nicht vernommen."

Mehrere Häuser in dem Viertel, in dem die Hausdurchsuchungen durchgeführt wurden und das hinter dem Nordbahnhof liegt, sind an Prostituierte vermietet.