MP Peeters bleibt beliebtester Politiker

Nach dem flämischen Ministerpräsidenten Kris Peeters (CD&V) platzieren Bart De Wever (N-VA) und Hilde Crevits (CD&V) jeweils auf die zweite und dritte Position der Beliebtheitsskala. Premierminister Di Rupo macht sich seinerseits immer besser bei den Flamen.

Einen großen Sprung vorwärts macht insbesondere Maggy De Block (Open VLD, Foto links): Die Staatssekretärin für Asyl und Migration landet auf Platz acht und damit erstmals unter den Top-10 der Beliebtheitsskala.

Frauen schießen vor

Nicht nur Maggie De Block liegt als Politikerin gut im Rennen: Auch die amtierende flämische Mobilitätsministerin Hilde Crevits (CD&V) verbessert sich und landet sogar auf dem dritten Platz, wobei sie Johan Vande Lanotte (SP.A) auf den vierten Platz verdrängt.

Und auch Justizministerin Annemie Turtelboom (Open VLD) schneidet nach wie vor gut ab, auch wenn sie auf Platz 5 zurückfällt.

Männer fallen zurück

Der Vorsitzende der flämischen Liberalen Alexander De Croo büßt 2 Punkte ein und muss sich mit dem elften Platz in der Beliebtheitsskala begnügen. Das gleiche Schicksal ereilt seinen Parteigenossen und den amtierenden Vizepremierminister Vincent Van Quickenborn.

Auch Finanzminister Steven Vanackere (CD&V) büßt an Popularität ein, ganz im Gegensatz zu seinem Parteivorsitzenden Wouter Beke, der auf Platz 6 vorrückt.

Bei den flämischen Nationalisten der NV-A verbessern alle Politiker ihren Popularitätsgrad. An der Spitze noch stets Parteivorsitzender Bart De Wever, der zum zweitbeliebtesten Politiker Flanderns nach Kris Peeters avanciert ist.

Vertrauen der Flamen in Di Rupo wächst

Obwohl Elio Di Rupo (PS) ein französischsprachiger Sozialist ist und Flanderns derzeit stärkste Partei, die NV-A, den kommunalen Wahlkampf auch als Abrechnung für die Bundespolitik nutzt, steigt die Popularität des belgischen Premiers im Norden zusehends.

57 % der Flamen vertrauen ihm. Ein Anstieg von 5 % im Vergleich zur vorigen Umfrage.