Auffallende Ergebnisse in Ostflandern

Auffallend an den ersten Hochrechnungen in Ostflandern ist der Verlust der Stimmen für die flämischen Liberalen Open VLD an zahlreichen Orten: Bis auf -16,8 Prozent in Maarkedal. Allerdings gibt es für die Partei vereinzelte Lichtpunkte zum Beispiel in Gerhardsbergen mit +5,7 Prozent im Vergleich zu 2006 oder Brakel mit +2,6% oder Berlare von Karel De Gucht + 4,3%.

Der rechtsextreme Vlaams Belang befindet sich überall auf der Verliererseite.

Groen kann seine Position zumeist verteidigen und teilweise leichte Gewinne verbuchen, zum Beispiel in Oudenaarde +5,7 Prozent.

Die flämischen Christdemokraten CD&V verteidigen ihre Position oder gewinnen an Stimmen in Dendermonde und Kruishoutem hinzu, ebenso in Aalter, wo Verteidigungsminister Pieter de Crem das Kartel mit der N-VA bewahrt hat und fast 65 Prozent holt.

Die N-VA scheint auf dem Weg, die größte Partei in verschiedenen Orten wie Kruibeke und Evergem zu werden, aber auch in Städten wie Sint-Niklaas, wo die SP.A stark war und in Aalst.

Kartel SP.A-Groen von Termont Sieger in Gent

Für die flämischen Sozialisten SP.A sieht das Bild uneinheitlich aus. Eines ist jedoch eindeutig: Das Kartel SP.A-Groen von Bürgermeister Daniël Termont ist laut erster Hochrechnungen der große Sieger in Gent und vereint über 45 Prozent der Stimmen auf sich.

Die Open VLD und die N-VA führen einen spannenen Kampf um den zweiten Platz. Die N-VA von Siegfried Bracke und die Open VLD von Mathias Declercq erzielen beide um die 16 Prozent und holen vorläufig jeweils 9 Sitze.

Noch sind hier nicht alle Stimmen ausgezählt und das Ergebnis ist also nur vorläufig.