Busunfall in Jordanien: Erste Belgier zurück

Nach dem schweren Unfall mit einem Touristenbus am Samstag in Jordanien, bei dem vier Belgier starben und vier weitere Landsleute teilweise schwer verletzt wurden, sind die ersten Urlauber wieder in der Heimat angekommen.
Thomas Cook setzte eine Sondermaschine ein (Archiv)

Am Samstag war ein Reisebus mit 18 Urlaubern, 16 aus Belgien und 2 aus Luxemburg, in Jordanien mit einem entgegenkommenden Fahrzeug zusammengestoßen. Bei dem Unfall waren vier Belgier ums Leben gekommen und unter den Verletzten waren ebenfalls vier Landsleute, von denen zwei schwer verletzt wurden.

Sofort reagierten das Krisenzentrum des belgischen Außenamtes in Brüssel, die belgische Botschaft in der jordanischen Hauptstadt Amman und Reiseveranstalter Thomas Cook, um die Betroffenen zu begleiten. Thomas Cook setzte eine Sondermaschine ein, die Angehörige aus Belgien nach Jordanien brachte und mit diesem Flugzeug sind die ersten sieben Landsleute in die Heimat zurückgekommen.

In der Nacht zum Dienstag wird ein weiterer Flug aus Jordanien Belgien erreichen. Wann die sterblichen Überreste der ums Leben gekommenen belgischen Urlauber in ihre Heimat zurückgebracht werden, ist bisher noch nicht geklärt.

Auch zwei Tage danach sind die Umstände, unter denen der tragische Unfall geschah, noch nicht geklärt. Angeblich hat der Fahrer eines entgegenkommendes Fahrzeug mit einem Anhänger die Kontrolle über sein Auto verloren und prallte frontal auf den Bus.

Der Fahrer des Busses überlebte das Unglück, konnte aber bisher noch nicht zum Unfallhergang befragt werden. Er galt als ein erfahrener Fahrer, der die Strecken rund um die Sehenswürdigkeiten Jordaniens offenbar sehr gut kannte. Wie am Montagmittag bekannt wurde, wurde der Fahrer des anderen Fahrzeugs verhaftet.