Ford Genk am 13. November wieder offen

Die Gewerkschaften von Ford Genk sind damit einverstanden, dass am 13. November wieder im Werk gearbeitet wird. Das ist das Ergebnis einer Vesammlung mit der Direktion von Ford. Ziel ist, dass ab diesem Tag wieder Autos vom Band rollen.

In den vergangenen Tagen hat es Diskussionen hierüber gegeben, und laut der liberalen Gewerkschaft sei auch noch nicht sicher, ob das technisch machbar ist.

Indem die Arbeit wieder aufgenommen wird, haben die Arbeitnehmer weniger Einkommensverluste. Außerdem haben die Gewerkschaften dann auch mehr fertige Autos in petto, die sie als Druckmittel bei den anstehenden Verhandlungen verwenden können. Die Tore bleiben blockiert, so dass keine fertigen Autos oder Autoteile das Gelände von Ford Genk verlassen können.

Die europäische Direktion von Ford will die Fabrik in Genk in eineinhalb Jahren schließen.

Racing Genk spricht Ford-Angestellten Mut zu

Der Fußballverein Racing Genk hat am Mittwoch vor dem Heimspiel gegen Standard Lüttich die Mitarbeiter von Ford Genk geehrt und ihnen Mut zugesprochen.

Alle jungen Fußballspieler des Vereins sind mit schwarzen Ballons als Zeichen der Trauer und mit weißen Ballons als Zeichen der Hoffnung auf das Feld gekommen. Ein großes Transparent wurde ausgebreitet auf dem zu lesen war: "Hand in Hand für die Zukunft aller".

Im Namen des Vereins rief der Manager Eric Gerits zudem die Fans dazu auf, an einem Solidaritätsmarsch am 11. November teilzunehmen. Der Ansager von TV Limburg, Maarten Cox, stimmte ein Lied extra für das Ford-Drama an und die Fans haben auf der Tribüne schließlich das Lied "You Never Walk Alone" gesungen. Die Spieler beider Vereine sind mit einem T-Shirt mit "Samen Sterk" (Gemeinsam Stark) aufgetaucht. Schließlich haben drei Gewerkschafter von Ford Genk das Spiel "angestoßen".