Belgischer Beitrag zum Frieden im Kongo

Der Kammerpräsident André Flahaut (großes Foto) hat der kongolesischen Regierung am Freitag versichert, dass unser Land mithelfen werde, den Frieden in dem afrikanischen Land wieder herzustellen. Das meldet die kongolesische Presseagentur ACP.

Flahaut wurde am Freitag vom kongolesischen Präsidenten Joseph Kabila (kleines Foto) empfangen. Davor hatte sich Flahaut 24 Stunden lang in Goma, in der unruhigen Provinz Nord-Kivu, aufgehalten und hatte auch Kinshasa besucht.

"Das belgische Königreich wird seinen Beitrag leisten, damit im Osten des Kongo wieder ein nachhaltiger Friede einkehrt", betonte Flahaut beim Gespräch mit Präsident Joseph Kabila Kabange in Lubumbashi, der Hauptstadt der Provinz Katanga im Südosten der Demokratischen Republik Kongo. Dort war Flahaut bereits am Donnerstag angekommen.

Flahaut und Kabila sprachen 2 Stunden lang unter anderem über den jüngsten Besuch des kongolesischen Premiers Augustin Matata Ponyo Mapon in Belgien, über den letzten Oktober veranstalteten 14. Gipfel der Frankophonie in Kinshasa und über Sicherheitsfragen im Osten des Kongo sowie über Kooperationen zwischen den Parlamenten beider Länder.

Flahaut versicherte auch, dass Belgien die Zusammenarbeit mit der ehemaligen Kolonie intensivieren wolle, um so zu helfen, den Frieden im Land wieder herzustellen.

Der Vorsitzende der Kammer, der seit Sonntag den Kongo bereist, wurde auf seiner Fahrt nach Lubumbashi von seinem Amtskollegen vor Ort, Aubin Minaku und dem Vizepräsidenten der Nationalversammlung, Charles Mwando Nsimba, begleitet.