Tag der offenen Tür bei Energiespar-Häusern

In 150 energiesparenden und nachhaltigen Häusern in Flandern und Brüssel werden Interessierten an diesem und nächstem Wochenende die Türen für eine Stipvisite geöffnet. Die "Ecobouwers opendeur" ("offene Tür der Ökobauherrn") ist eine Initiative des Umweltverbandes Bond Beter Leefmilieu. In den Häusern kann man sehen, wie zu Hause Eenergie gespart werden kann.

Es ist die 15. Ausgabe des Tages der offenen Tür des Umweltamtes, an dem die Hausbesitzer die Besucher selbst in ihrem neuen oder umgebauten Haus herumführen.

In Flandern und Brüssel machen 150 Hausbesitzer bei dieser Initiative mit. Auch in Wallonien können jede Menge Passivhäuser im Rahmen von "Je visite des maisons passives" von Plateforme Maison Passive besucht werden.

Pieter-Jan Janssens hat in Gent ein Passivhaus gebaut. "Wir haben Fenster, die dreifach veglast sind. In den Mauern, dem Fußboden und dem Dach sind 40 Zentimeter Isoliermaterial. Es ist auch ein luftdichtes Haus mit einem Ventilationssystem, das die Wärme der abgehenden Luft wiederverwertet. Daran sind Investitionskosten verbunden, aber Ziel ist, diese Kosten durch die Sparsamkeit des Hauses wieder auszugleichen."

In Aarschot kann man zum Beispiel das Haus von Jos Vrancken besichtigen. "In erster Linie haben wir ein Haus gebaut, das viel kleiner als unser voriges Haus ist. Jeden Raum, der hinzu kommt, muss man auch beheizen. Das Haus ist sehr gut isoliert. Sie müssen sich das wie zwei Schachteln vorstellen, eine innere Schachtel und eine Außenschachtel, die durch einen Mantel der Isolation voneinander getrennt sind."