Aalst: SP.A-Aalst will doch mitregieren

Nachdem die flämischen Nationalisten auch in der ostflämischen Provinzstadt Aalst siegreich aus den Kommunalwahlen hervorgegangen sind (31,1 %), hatten die Sozialdemokraten der SP.A eine Koalition abgelehnt, der auch Van Overmeire angehöre. Van Overmeire war lange Zeit Jahre aktives und mitdenkendes Mitglied der flämischen Rechtsextremisten.

Montagnacht haben die flämischen Sozialdemokraten ihre Meinungsverschiedenheit über eine Teilnahme der Partei an der Stadtregierung beigelegt. Fast zwei Drittel der 300 anwesenden Parteimitglieder hat einer Koalition mit N-VA und CD&V zugestimmt.

Innerhalb der SP.A gingen die Meinungen über Van Overmeire (Ex-Vlaams Blok und Ex-Vlaams Belang) auseinander. Er ist einer der Autoren des berüchtigten 70-Punkteplans und soll Schöffe für flämische Angelegenheiten und Integration werden.

Auch Sozialdemokraten außerhalb der N-VA hatten sich in die Diskussion eingemischt, darunter der Parteivorsitzende Bruno Tobback.

Nach einer vierstündigen Debatte am Montagabend entschieden zwei Drittel der Sozialdemokraten, ab dem 1. Januar mit zu regieren.

Die Liberalen von Open VLD, die Grünen (Groen) und die rechtsextremistische Vlaams Belang bleiben in Aalst in der Oppposition.