Antarktis: Die Elisabeth-Basis ist unerreichbar

Ein Antarktis-Forscherteam, das unter der Leitung des Spezialisten für Eisregionen Alain Hubert auf dem Weg zur belgischen Forschungsbasis Elisabeth ist, kann die Station derzeit nicht erreichen. Hubert und sein Team werden vom schlechten Wetter aufgehalten.

Die belgische Elisabeth-Forschungsbasis in der Antarktis ist durch das derzeit dort herrschende schlechte Wetter nicht zu erreichen und von der Außenwelt völlig abgeschnitten. Ein Forschungsteam um Eisforscher und IPF-Leiter Alain Hubert ist in Cape Town in Südafrika blockiert und muss dort auf besseres Wetter warten.

Die Internationale Polstiftung (IPF), die die Elisabeth-Basis am Südpol betreibt, gab an, dass dies die erste große Verspätung der geplanten Arbeit seit fünf Jahren ist. Eigentlich sollten die Wissenschaftler bereits am 6. November an Bord einer Iljuschin 76-Transportmaschine zur Basis gebracht werden, doch dieser Flug ist bis Mindestens Anfang kommender Woche verschoben.

Seit Februar dieses Jahres ist die Elisabeth-Basis unbemannt. Sie wird jährlich nur während einer Dauer von rund vier Monaten genutzt und zwar dann, wenn in der Antarktis Sommer ist. Der Sommer beginnt dort etwa Anfang November. Etwa 30 Wissenschaftler, darunter auch einige Belgier, werden in der Saison 2012-2013 in der Station beschäftigt sein und dort auch leben. Sie erforschen u.a. die Folgen des Klimawandels.