Verkehrsberuhigung im Rotlichtbezirk

Neugierige Autofahrer die mit ihren Fahrzeugen mehrere Runden im Rotlichtbezirk in der Südstadt von Gent drehten, sorgten in den vergangenen Monaten verstärkt für Lärm- und Abgasbelästigung oder für eine Sicherheitsgefährdung. Die Anwohner hatten von der Stadt Maßnahmen hiergegen gefordert.

Bereits vor einigen Wochen hatte die Stadt den Prostituierten verboten, zu leicht bekleidet oder fast nackt in ihren Schaufenstern um Freier zu werben. Das führte bereits zum wiederholten Eingreifen der Polizei und dem Austeilen von Geldstrafen, weil auch Bikinis oder durchsichtige Kleidungsstücke verboten sind.

Die Prostituierten dürfen potentielle Kunden jetzt auch nicht mehr in den Straßen des Rotlichtbezirkes ansprechen. Auch Freier müssen mit Geldstrafen rechnen. Montag wurde eine der Straßen des Viertels für den Autoverkehr gesperrt, um zu verhindern, dass dort noch mit Autos rumgefahren wird.

Die neue Stadtregierung von Gent will das Problem des Rotlichtbezirks in den kommenden Monaten mit einem globalen Plan angehen, um die Belästigungsproblematik endgültig aus der Welt zu schaffen.