Brüssel: Kongolesen in Botschaft eingedrungen

Zwölf Kongolesen sind am Mittwoch fetgenommen worden, weil sie unerlaubt und gewaltsam in die Botschaft der Demokratischen Republik Kongo in Brüssel eingedrungen waren. Das hat die Polizei von Brüssel-Hauptstadt-Elsene am Donnerstag mitgeteilt.

Die Verdächtigen wurden wegen Einbruchs und vorsätzlichen Schlagens verhaftet.

Die zwölf Männer waren am Mittwochnachmittag in die Botschaft eingedrungen, die sich in Elsene befindet. Sie haben einen Wachmann der Botschaft niedergeschlagen und sich dann in den ersten Stock des Gebäudes begeben.

Die Kongolsen seien, wie sie selbst sagen, in die Botschaft eingedrungen wegen der jüngsten Entwicklungen in ihrem Land. Die kongolesischen Rebellen von M23 hatten am Dienstag nämlich Goma, die Hauptstadt der Provinz Nordkivu, eingenommen. Kinshasa und die Vereinigten Nationen bechuldigen Ruanda und Uganda, dass sie die M23-Soldaten unterstützten, was die beiden Länder jedoch leugnen.