Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt bei Peeters

Am gestrigen Mittwoch hat der flämische Ministerpräsident Kris Peeters den Ministerpräsidenten des deutschen Bundeslandes Sachsen-Anhalt, Dr. Reiner Haseloff, in Brüssel empfangen. Flandern und Sachsen-Anhalt seien historisch verbunden. Die Beziehungen gingen bis ins 12. Jahrhundert zurück, als sich große Gruppen flämischer Auswanderer in Sachsen-Anhalt und Brandenburg niederließen, heißt es in einer Presseinformation.

So erinnern verschiedene Ortsnamen, zum Beispiel die Region "Fläming", noch daran.

Bei ihrem Gespräch wollten Ministerpräsident Peeters und Ministerpräsident Haseloff die Initiative Vlaanderen in Actie, die neue Industriepolitik und die akademische Zusammenarbeit, näher beleuchten. Auch die chemische Industrie, die in Sachsen-Anhalt stark vertreten ist, sollte bei dem Treffen zur Sprache kommen.

Am heutigen Donnerstag nimmt Haseloff im Ausschuss der Regionen, am Seminar „Rolle der chemischen Industrie innerhalb der europäischen Industrie und Perspektiven der interregionalen Kooperation ab 2014“ teil und spricht zu den Teilnehmern.

Der Fläming liegt im Südwesten Brandenburgs und erstreckt sich bis in den Osten von Sachsen-Anhalt. Sein Name Fläming geht auf die Flamen (Flemingen) zurück, die in großer Zahl nach der Gründung der Mark Brandenburg 1157 und dem anschließenden Landesausbau das Gebiet besiedelten.