"Armut kennt keinen Geburtstag"

Einer von fünf älteren Personen rutscht in die Armut ab. Das Risiko älterer Personen, arm zu werden, ist viel höher als beim Rest der Bevölkerung. Die Sozialfürsorge hat deshalb am Montag eine Kampage unter dem Motto "Armut kennt keinen Geburtstag" ins Leben gerufen.

Mit der Kampagne will die Sozialfürsorge dafür kämpfen, dass "jeder ältere Mensch einen warmen Tag auf seine alten Tage genießen darf, so dass auch sein Geburtstag ein Fest sein kann."

Der Verein ohne Erwerbszweck hat die Unterstützung der flämischen Seniorenorganisation OKRA, trefpunt 55+ und des Vereins Welzijnsschakels.

Auftakt der Kampagne war am Montagmorgen am Hauptbahnhof in Brüssel, auf dem man Geburtstagstörtchen an die Pendler verteilte.

Delegationen der Sozialfürsorge tragen ihre Forderungen am Montag auch dem Pensionsminister Alexander De Croo, der Staatssekretärin für den Kampf gegen Armut, Maggie De Block, der flämischen Ministerin für den Kampf gegen Armut, Ingrid Lieten, der flämischen Ministerin für Wohnungsbau, Freya Van den Bossche und dem flämischen Minister für Wohlfahrt, Jo Vandeurzen, vor.