Belfius schließt 20 Filialen

Die aus der Zerschlagung der Großbank Dexia hervorgegangene Dexia Banque Belgique mit dem neuen Namen Belfius will 20 Filialen bis 2016 schließen. Das schreibt die französischsprachige Zeitung Le Soir. Der Personalbestand soll um über 10 Prozent reduziert werden. Das läuft auf rund 170 Arbeitsplätze hinaus.

Der Rahmen der Umstrukturierung der Bank war bereits bekannt: Die Bank will in den kommenden vier Jahren insgesamt 920 Stellen abbauen und 210 Millionen Euro einsparen.

Auch die Filialen sind betroffen. Derzeit zählt Belfius noch 798 Filialen, aber der Sprecher der Bank bestätigte in der Zeitung Le Soir, dass es in vier Jahren rund zwanzig Filialen weniger geben müsse. Es handelt sich vor allem um kleinere Filialen. Auch die Zahl der derzeit 1.152 Angestellten wird reduziert. "Geplant ist, dass es in vier Jahren 170 Vollzeitstellen weniger gibt", heißt es in Le Soir. Wie bei anderen Banken auch, habe Belfius festgestellt, dass die Kunden ihre Finanzangelegenheiten immer häufiger über Internet erledigten.

Le Soir weist auch daraufhin, dass die Informatikfiliale einen "industriellen" Kandidaten interessieren könnte. Fujitsu, Accenture und Belgacom/IBM werden in diesem Zusammenhang zitiert.