Killer van Brabant: Neue Haussuchungen

Im Rahmen der Ermittlungen im Fall der in den 1980er Jahren aktiven Killerbande von Brabant sind offenbar neue Indizien aufgetaucht. Die Staatsanwaltschaft von Charleroi bestätigte Medienberichte, nach denen es zu Hausdurchsuchungen gekommen sei.
Auch die Polizei blieb von der Bande nicht verschont (Delhaize Aalst im September 1985)

Die im Falle der Killerbande von Brabant ermittelnde Staatsanwaltschaft von Charleroi hatte aufgrund von aufgetauchten schriftlichen Dokumenten und daraus resultierenden Zeugenaussagen am Mittwoch mehrere Hausdurchsuchungen durchgeführt. Wo allerdings diese Durchsuchungen stattgefunden haben, teilte die Staatsanwaltschaft nicht mit.

Überdies enthalten sich die Ermittler jeglichen Kommentars, um die laufenden Ermittlungen nicht zu gefährden, wie aus Kreisen der Staatsanwaltschaft in Charleroi zu erfahren war. Die Killerbande von Brabant zog Anfang bis Mitte der 1980er Jahre eine blutige Spur durch die Provinzen Flämisch- und Wallonisch-Brabant.

Bei mehreren brutalen Überfällen auf Warenhäuser oder Waffengeschäfte und anderen Verbrechen kamen 28 meist völlig unbeteiligte Personen ums Leben und 25 Menschen wurden teilweise schwer verletzt. Die Hintergründe dieser Überfälle sind bisher nicht deutlich geworden. Sie begannen so plötzlich, wie sie auch wieder endeten. Keiner der Bandenmitglieder konnte jemals identifiziert werden.