Philips muss noch mehr sparen als gedacht

Der niederländische Technologiekonzern Philips rechnet mit höheren Umstrukturierungskosten als erwartet. Im vierten Quartal dieses Jahres sollen diese Kosten um 80 Millionen Euro höher sein als ursprünglich angesetzt. Das gab das Unternehmen am Montag bekannt.

Zunächst ging Philips von 300 Millionen Euro Umstrukturierungskosten für dieses Quartal aus. Dieser Betrag ist jetzt also um einiges höher. Philips erwartet Mehrkosten in Höhe von 70 Millionen Euro für Umstrukturierungen in der Lichtbranche und 10 Millionen Euro zusätzlich, um die Einheit Healthcare wirtschaftlicher zu gestalten.

Philips hatte im September eine weltweite Entlassungsrunde angekündigt und sprach damals davon, 2.200 Arbeitsplätze zu streichen. Später wurde bekannt, dass noch einmal 126 Jobs in unserem Land abgebaut werden sollten, unter anderem in Brüssel (41), Kontich (65) und Wommelgem (20). Dort werden die Lager geschlossen. Im September zählte Philips Belgien noch 2.500 Mitarbeiter. Die größte Abteilung ist die Lampenfabrik in Turnhout. Anfang November gab Philips bekannt, dass in der Lampenfabrik von Turnhout zusätzlich 218 Jobs bedroht seien.