Wintereinbruch: 330 km Stau, 1.000 t Salz

Wegen des Winterwetters war der morgendliche Berufsverkehr vielerorts sehr zähflüssig. Das sagt Hajo Beeckman, der Sprecher des flämischen Verkehrsamtes am Montag.

Zu Beginn des morgendlichen Berufsverkehrs sei der Verkehr noch fließend gewesen, so Beeckman. "Seit sieben beziehungsweise halbacht Uhr hat es in allen flämischen Provinzen jedoch angefangen, zu schneien. Insbesondere um die großen Städte herum waren die Warteschlangen deshalb länger als sonst. Auf den Autobahnen, auf denen wir sonst kaum Staus haben, war der Verkehr an vielen Stellen zähflüssig."

Beeckman spricht von einem "schwierigen morgendlichen Berufsverkehr", aber keinem Verkehrschaos. Allein in Flandern betrug die Länge der Staus gegen 8 Uhr 250 Kilometer - das ist etwas mehr als üblich. In ganz Belgien war der Stau 330 Kilometer lang.

Der zähflüssige Verkehr sei vor allem auf Autofahrer zurückzufüihren, die wegen der schlechteren Sicht vorsichtiger als sonst gefahren seien. Unfälle wegen des Winterwetters hat es kaum gegeben.

1.000 Tonnen Salz auf flämischen Straßen gestreut

Die Streudienste haben in der Nacht von Sonntag auf Montag vorsichtshalber 1.015 Tonnen Salz auf den flämischen Überlandstraßen und Autobahnen gestreut. Das meldet das Straßen- und Verkehrsamt am Montagmorgen.

Dank der präventiven Streuaktion sei ausreichend gestreut worden, heißt es. Da neuer Niederschlag jedoch das Salz wegspülen könnte, blieben die Streuwagen auch weiterhin wachsam und führen falls nötig wieder aus.

Seit Beginn des Winters am 15. Oktober haben die Streuwagen vom Straßen- und Verkehrsamt bereits 3.225 Tonnen Salz gestreut.