1.400 Neuwagen auf gesunkenem Frachter

Am Donnerstagmorgen ist mit Hilfe eines Flugzeugs, zwei Hubschraubern und mehreren Rettungsbooten erneut die Suche nach den Vermissten der Schiffskatastrophe vom Mittwochabend aufgenommen worden. Nach einer Kollision mit einem Containerschiff in der Nordsee ist der Frachter Baltic Ace gesunken. Bei dem Unglück vor der Küste von Zeeland kamen mindestens 5 Menschen ums Leben. 13 Besatzungsmitglieder konnten gerettet werden, 6 weitere werden immer noch vermisst.

Wie schon am Mittwochabend hilft auch am Donnerstagmorgen ein belgischer Rettungshubschrauber bei der Suche, sagt Oberst Peter Vandenbroucke vom Stützpunkt in Koksijde.

Die Ursache für das Unglück ist noch unklar, aber an der Stelle der Kollision sei die Nordsee viel befahren, erklärt  Sjaak Poppe vom Rotterdamer Hafenbetrieb.

Die Mannschaft des gesunkenen Frachters stammt aus Bulgarien, Polen, Ukraine und den Philippinen.

Der gesunkene Autofrachter Baltic Ace hatte 1.417 Neuwagen an Bord.  Das bestätigte die Reederei UECC (United European Car Carriers), die den Frachter seit 26. November charterte, gegenüber der Presseagentur Belga.

Am Mittwochabend um 19.15 Uhr stieß der in Zeebrügge abgefahrene Frachter Baltic Ace auf das Containerschiff Corvus J. Das Unglück ereignete sich 75 Kilomter von Goeree-Overflakkee (Südholland) entfernt. Der Auto-Frachter Baltic Ace sank innerhalb von nur 15 Minuten. Die Corvus J wurde zwar bei der Kollision beschädigt, ist aber inzwischen unterwegs zum Hafen nach Antwerpen.