Haussuchungen bei den Hells Angels

Die belgische Justiz hat am Freitag landesweit Haussuchungen durchgeführt, die im Zusammenhang mit den Ermittlungen gegen die Motorradrocker der Hells Angels stehen. Die belgischen Behörden haben den kriminellen Machenschaften der Hells Angels den Kampf angesagt. Bei der Aktion wurden 11 Personen verhaftet.
Die Hells Angels sind international organisiert (Archivfoto)

An der Aktion, die am frühen Freitagmorgen um 5 Uhr begonnen hatte, nahmen etwa 200 Polizeibeamten teil. Die Leitung der Aktion hatte die Kripo Mons (Provinz Hennegau), die gemeinsam mit Sondereinheiten und mit Kollegen der Bundes- und der Lokalpolizei vorging.

Die Beamten durchsuchten unter anderem das Clubhaus des Nomad-Chapters in Mons, das Clubhaus der Hells Angels in Obourg in der Nähe von Mons und mehrere Privatwohnungen in der Stadt. Weitere Wohnungen wurden im ganzen Land durchsucht, unter anderem auch in Jabbeke in der Provinz Westflandern.

Genauere Details über die Aktion gegen die Hells Angels wollte die Polizei nicht bekannt geben. Die Ermittler verwiesen dabei auf die internationalen Strukturen der Motorradrocker. Nach Ansicht der belgischen Polizei sind die Hells Angels eine international operierende kriminelle Vereinigung.