Maria und Josef müssen "hinter Gitter"

Die Weihnachtskrippe in Geraardsbergen in Ostflandern ist in diesem Jahr von einem Gitter aus Betonstahl umgeben. Nach Ansicht der Stadtverwaltung ist dies zwar nicht sonderlich schön, aber bitter notwendig.
Krippe (Archivfoto)

Greraardsbergen. Marktplatz. Die Krippe mit dem Jesuskind und Maria und Josef sieht aus, wie ein Stall im Grenzgebiet zwischen Israel und dem Gazastreifen. Sie ist umgeben von einem Gitter aus Betonstahl.

Diese etwas unschöne Verzierung der Weihnachtskrippe von Geraardsbergen hat seinen Grund, denn in den vergangenen Jahren litt diese Institution auf dem Marktplatz der ostflämischen Kreisstadt unter Vandalismus.

Einige Male bereits wurden Jesus, Maria und Josef glatt "entführt" und letztes Jahr hatten Unbekannte Maria "enthauptet." So ist der Gitterzaun aus Betonstahl leider nötig, um dieses Jahr die Vandalen davon abzuhalten, erneut Schäden oder Diebstähle an der Krippe anzurichten oder zu begehen.