Europa kommt allmählich aus der Schuldenkrise heraus

Anfang 2012 wurde noch über die Abschaffung der Euro-Währung spekuliert. Jetzt gerät die EU langsam aus der Schuldenkrise, sagte EU-Ratspräsident, der Belgier Herman Van Rompuy, auf seiner Weihnachtsansprache. Jetzt gehören die Schaffung von Wachstum und Arbeitsplätzen wieder zu den Prioritäten.

"2012 war ein schwieriges Jahr, aber es bleibt ein Scharnierjahr, in dem wir Europa Schritt für Schritt aus der Schuldenkrise geführt haben", sagte Van Rompuy: "Wir hoffen, jetzt wieder an das Wirtschaftswachstum und Beschäftigung anknüpfen zu können."

Van Rompuy wies darauf hin, dass die EU in diesem Jahr die Basis für eine effiziente europäische Bankenaufsicht gelegt habe. "Hätten wir dieses Instrument vor 10 Jahren gehabt, wäre uns viel Leid erspart geblieben."

Auch wenn das tägliche Leben vieler schwierig bleibt, u. a. in Griechenland, Spanien oder Italien, ist Van Rompuy überzeugt, dass es wieder besser geht.

Zum Schluss wünschte Van Rompuy allen EU-Bürgern frohe Weihnachten im Geiste der Friedens und der Solidarität sowie viel Glück für 2013.