Di Rupo: "Positive Dynamik fortsetzten“

Belgiens Premierminister Elio Di Rupo (PS) sagte in seiner Neujahrsansprache, dass unser Land 2013 auf dem eingeschlagenen Weg bleiben müsse. Daneben rief er dazu auf, alle Kräfte zu bündeln, damit das Wachstum dauerhaft angekurbelt werden kann: „Belgien hat 2012 seine Glaubwürdigkeit zurückerlangt und muss diese positive Dynamik fortsetzen.“

Premier Elio Di Rupo wollte das neue Jahr mit einer Botschaft voller Vertrauen und Hoffnung für alle Bürger Flanderns, Brüssels und Walloniens einleiten. Nach Ansicht des frankophonen Sozialisten hat Belgien im vergangenen Jahr seine Glaubwürdigkeit wiedererlangt, sowohl auf internationaler Ebene, als auch an den Finanzmärkten. Zudem, so Di Rupo, haben die weiteren institutionellen Reformen und die Haushaltspolitik für eine von jedem dringend benötigte Stabilität gesorgt: „Die Reformen auf Ebene der Renten und des Arbeitsmarkts und auch die auf den Weg gebrachte Strategie zum Wirtschaftsaufschwung bringen uns auf das richtige Gleis.“

Diesen Weg will Di Rupo mit seiner Regierung auch 2013 fortsetzten und er will sich dabei auch auf das Thema Beschäftigung konzentrieren. Belgien hat nach Ansicht des Premierministers dazu einige Trümpfe in Händen: „Die Qualität und die Produktivität unserer Arbeitskräfte, unsere Kreativität, unser hohes Bildungsniveau und die Qualitätsmarke ‚Made in Belgium‘. Und doch haben wir noch einiges zu tun, beginnend beim Wirtschaftsaufschwung bis hin zum zweiten Teil des aktuellen Schrittes zur nächsten Stufe der Staatsreform.“

Das Wachstum könne nur weiter und schneller wachsen, wenn alle gemeinsam an einem Strang ziehen würden: „Wir können uns nur schneller an das Wachstum anschließen, wenn wir alle Kräfte bündeln. Ich rufe denn auch alle beteiligten Akteure in unserer Gesellschaft dazu auf, eine konstruktive Rolle zu übernehmen, damit wir schneller aus der Krise kommen und damit wir die aktuelle Erholung verstärken können.“ Am Ende seiner Neujahrsansprache wünschte der Premierminister allen Einwohnern in unserem Land das „Allerbeste für das Jahr 2013“.