Rote Teufel sind das Produkt des Jahres

Belgiens Marketingwelt hat darüber abgestimmt, wer oder was im vergangenen Jahr das Produkt des Jahres war. Nach Google Street Vieuw und dem iPad in den voran gegangenen Jahren wählten die Marketingexperten für 2012 die Roten Teufel zum Produkt des Jahres. Die belgische Fußball-Nationalmannschaft habe sich zu einem lukrativen Produkt entwickelt, hieß es dazu.

Die belgischen Marketingexperten begründeten ihre Entscheidung damit, dass die Roten Teufel aus Weltklasse-Fußballern bestehen, die mit ihren offensiven Fußball für ansehnliche Erfolge sorgen und damit wieder attraktiv für Sponsoren geworden sind. Nicht zuletzt hätten die Spieler, darunter Premier League-Asse, wie Vincent Kompany, Eden Hazard oder Marouane Fellaini mit spektakulären Aktionen eine neue nationale Fankultur auf den Weg gebracht.

Hinter den Roten Teufeln auf dem zweiten Platz findet sich eine weitere Person und zwar das flämische Modell Astrid Bryan (kleines Foto), die sich durch Heirat ein neues Leben in Hollywood angeeignet hat. Das ist an sich nichts Besonderes, doch sie lässt die flämischen TV-Zuschauer an ihrem Leben teilhaben, denn sie ist hierzulande die Ikone der Doku-Soap-Szene, vergleichbar mit Daniela Katzenberger in Deutschland.

Hinter den Roten Teufeln und Astrid Bryan folgen dann wieder technische Produkte und Ereignisse auf den Plätzen: der 3D-Druck, das belgische Techno- und Elektronik-Festival Tomorrowland - angeblich das beste Festival der Welt und das Online-Versandhaus Zalando mit seinen unnachahmlich komischen Werbespots.