Ford Genk: Zugang immer noch blockiert

Rund 70 Mitarbeiter von Zuliefererfirmen von Ford Genk behindern noch immer den Zugang auf der Rückseite des Fordwerks in Genk trotz der Strafen, der sie sich aussetzen.

Ford hatte von einem Richter mit einer einstweiligen Verfügung die Aufhebung der Blockaden vor dem Werk erwirkt. Bei Verstoß drohen Geldstrafen in Höhe von 1.000 Euro pro Vergehen.

Das Urteil scheint die Demonstranten jedoch in keinster Weise einzuschüchtern. Am Mittwoch zündeten sie schon bei Tagesanbruch Holzpaletten und Reifen an, um den Zugang auf der Rückseite des Werks zu versperren.

Arbeitswillige Fordmitarbeiter gelangen zwar durch den Haupteingang auf der Vorderseite des Fordwerks an ihren Arbeitsplatz, aber da die Zugänge von den Zulieferern, die direkt hinter dem Ford Werk angesiedelt sind, blockiert werden, erreichen keine Autoteile das Ford Werk. Im Ford Werk selbst kann deshalb auch nicht gearbeitet werden.

Die Demonstranten betonen, dass das Urteil, das Ford erwirkt habe, nicht auf öffentlichen Straßen oder Privatgelände, die die Zulieferbetriebe betreffen, anzuwenden sei. Sie prophezeien dem Gerichtsvollzieher, der sich vielleicht vor Ort begeben wird, einen herzlichen Empfang.

Die Verfügung soll allerdings auch außerhalb des eigentlichen Fordgeländes, also auch bei den Zulieferern gelten.