Davos: Premier Di Rupo umwirbt die Wirtschaft

Premierminister Elio Di Rupo (PS) nimmt zum ersten Mal als Regierungschef unseres Landes am Weltwirtschaftsforum in Davos teil. In diesen Tagen standen bilaterale Gespräche mit Vertretern der internationalen Wirtschaft auf dem Programm. Ein so genanntes „Belgien Power Breakfast“ warb am Donnerstag um Investoren.

Premier Di Rupo hatte am Mittwoch beim Weltwirtschaftsforum in Davos in der Schweiz bereits Gespräche mit verschiedenen Wirtschaftsbossen geführt, unter anderem mit Carlos Brito, dem
CEO des belgisch-brasilianischen Brauereigiganten AB InBev und mit Paul Stoffels vom Pharmaunternehmen Johnson & Johnson. Beide multinationale Unternehmen unterhalten in unserem Land wichtige Niederlassungen.

Am Donnerstagmorgen waren rund 100 Persönlichkeiten zum „Belgian Power Breakfast“ eingeladen.

Dort sprachen Premier Di Rupo, Flanderns Ministerpräsident Kris Peeters (CD&V) und der führende Schweizer Wissenschaftler Bertrand Piccard. Unter den Anwesenden war auch das belgische Kronprinzenpaar Filip und Mathilde.

Nicht zuletzt nachdem die Ratingagentur Fitch Belgien von „negativ“ auf „stabil“ heraufgesetzt hat, sehen die Verantwortlichen hier wieder Licht am Ende des Tunnels. Premier Di Rupo twitterte denn auch euphorisch aus Davos: „Belgium is back!“.

Überschattet wurde die belgische Initiative in Davos von der Ankündigung des internationalen Stahlriesen ArcelorMittal, die Kaltstahlproduktion in Lüttich teilweise stillzulegen. Dies kostet den Standort Lüttich unmittelbar 1.300 Arbeitsplätze.