Die Arzthonorare steigen in Belgien leicht an

Ärzte und Krankenkassen in Belgien haben sich auf neue Tarife für Arztbesuche geeinigt. Das jetzt getroffene Abkommen gilt bis Ende 2014 und sieht vor, dass die Tarife für Arzt- und Hausbesuche um maximal 2 % steigen dürfen.

Die Vereinbarung gilt sowohl für Allgemein- und Hausärzte, als auch für Fachärzte und Spezialisten. Allerdings brauchen sich nur jene Mediziner daran zu halten, die dieses Abkommen über ihre jeweiligen Verbände auch unterzeichnet haben.

Das Abkommen zwischen den Ärzteverbänden und den Krankenkassen soll den Patienten einen besseren Schutz bieten und es soll Mediziner dazu bringen, sich Verbänden und damit der vorliegenden Tarifvereinbarung anzuschließen. Die Honorare bleiben mit einem Anstieg um 2 % knapp unter dem Indexanstieg um 2,7 %.

Die leichte Anhebung der Arzttarife um 2 % soll dem Sektor auch dabei helfen, die von der belgischen Bundesregierung auferlegte Einsparsumme von 105 Mio. € zu finden. Einsparungen schlagen sich auch auf den Bereich Röntgenuntersuchungen und klinische Biologie nieder.

Die Krankenkassen halten das neue Abkommen mit den Ärzten für zufriedenstellend und können den Anstieg der Honorare und die Einsparungen damit vertreten, dass sie zu einem effizienteren Gesundheitswesen führen werden. Qualitätsabstriche werden die Patienten nicht feststellen, hieß es bei der Christlichen Krankenkasse (CM) in Flandern.