Prinz Laurent: "Meine Schwester kann es sich erlauben"

Prinzessin Astrid, die Tochter von König Albert II., soll mit jeglicher Entscheidung, die die Regierung und das Parlament in Bezug auf ihre Dotation nehmen, einverstanden sein. Astrid sagt, dass es mehr Klarheit über die Dotationen geben müsse und habe Verständnis für die Aufforderung nach Kontrolle und Transparenz. Ihr Bruder Laurent sagte nur, er sei froh, dass seine Schwester sich dies erlauben könne ...

Das Royalty-Programm von VTM hatte Prinzessin Astrid zum Weltwirtschaftsforum in Davos begleitet. Im Flugzeug hat die Prinzessin offenbar ihre Sicht zur Diskussion über die Dotationen gegeben. Es sei das erste Mal, dass jemand aus dem Königshaus hierüber kommuniziere, so der Reporter der Sendung gegenüber der Presseagentur Belga. Die Prinzessin wolle, dass ihre Sicht der Dinge erhört würde.

Prinzessin Astrid erhält eine jährliche Dotation in Höhe von 320.000 Euro. Die Prinzessin sei mit jeglicher Entscheidung, die die Regierung und das Parlement in Bezug auf ihre Dotation fällen, einverstanden, heißt es. Sie sehe die Diksussion aber auch als ein Zeichen des Misstrauens und ein bisschen als einen persönlichen Angriff auf ihre Arbeit der vergangenen 20 Jahre.

Prinzessin Astrid will ein gewisses Gleichgewicht zwischen der Bitte um Reformen ihrer Dotationen und was sie bis heute bedeutet haben, so der Royalty-Journalist noch. Die Prinzessin will sich auch weiterhin für ihre Malariastiftung Roll Back Malaria einsetzen.

AP2010

"Wenn meine Schwester es sich erlauben kann, ...

... freue ich mich für sie", entgegnete der jüngste Spross der belgischen Königsfamilie gegenüber den Zeitungen von Sudpresse und fügte hinzu: "Sie sollten wissen, dass ich nicht zu denjenigen gehöre, die neidisch auf das Vermögen der anderen sind." Und betonte, dass die Gerüchte über ihn falsch seien.

Seine Schwester habe noch andere Einkommen, sagte Prinz Laurent, und verwies damit auf die Einkommen ihres Gatten Erzherzog Lorenz.

Die sechste Staatsreform sieht vor, dass nur noch die regierenden Fürsten, die vorigen und späteren, mit einer Dotation rechnen können. Diese Änderung soll in Kraft treten, wenn Albert II. das Zepter an Filip weiterreicht. Langfristig würden Prinzessin Astrid und Prinz Laurent ihre Dotationen also verlieren.