Ford Genk: Produktion wieder angelaufen

Am Montagmorgen ist die Produktion bei Ford Genk sowie bei den Zulieferern wieder angelaufen. Die Arbeitnehmer haben dem Kompromiss zwischen der Direktion und den Gewerkschaften, 800 Autos anstelle von 1000 pro Tag zu bauen, zugestimmt.

Ohne große Verzögerung soll die Frühschicht bei Ford Genk nach der Mitteilung zur Senkung des Arbeitsdrucks wieder an ihre Arbeit gegangen sein. Auch bei den Zulieferern ist die Produktion wieder angelaufen.

Die Direktionen der Betriebe, die Ford beliefern, hatten sich mit den Kollegen von Ford beraten und auch für ihre Leute die gleichen Bedingungen ausgehandelt. Es wird also keine Prämie auf den Bruttolohn gezahlt, sondern der Arbeitsrhythmus verlangsamt.

Die Gewerkschaften haben die Direktion davon überzeugen können, 20 Prozent weniger Autos pro Tag zu bauen. Zuvor war in einem Referendum noch vereinbart worden, im Gegenzug zu einer zusätzlichen Prämie 1.000 Autos am Tag zu bauen, aber das werden jetzt also nur 800 sein. Die Prämie fällt damit natürlich weg.

Dieses Abkommen ist letzte Woche mit den Sozialpartnern geschlossen worden.

Die Unterhändler hoffen nun, dass wieder Frieden einkehrt, so dass in einer ruhigen Atmosphäre über den Sozialplan gesprochen werden kann.

Inzwischen ist jedenfalls die Produktion beim größten Zulieferer SML wieder angelaufen und auch bei den anderen wird die Produktion wieder gestartet.