Belgiens Staatsarchiv stellt Akten ins Netz

Das belgische Staatsarchiv in Brüssel stellt Millionen Dokumente zur Familiengeschichte der Belgier ins Internet. Diese jetzt online einsehbaren Dokumente stammen aus den Archiven der Pfarren und der Standesämter im ganzen Land. Die Datenlage endet allerdings im Jahr 2012 und zwar aus Gründen des Datenschutzes.

Das Staatsarchiv nennt sich selbst „Hüter unserer kollektiven Erinnerung“ und macht mit einer Anpassung an die modernen Techniken unserer Zeit einen gewaltigen Schritt in Richtung der eigenen Bevölkerung.

Die Internetseite des Staatsarchivs macht jetzt erstmals Millionen Aktenstücke aus der Familiengeschichte der Belgier einsehbar. Diese Akten kommen aus den Archiven der Pfarren und der Standesämter im ganzen Land. Die Angaben reichen bis 2012. Weiter kann das Staatsarchiv derzeit aus Datenschutzgründen nicht gehen.

Derzeit sind rund 15 Millionen Seiten online einsehbar. Weiteres Material ist noch in Arbeit. In der Suchmaschine des Staatsarchivs sind über 20 Millionen Namen eingegeben worden, die Arbeit von mehreren Hundertschaften von ehrenamtlichen Helfern.

Die Internetadresse des Staatsarchivs lautet: search.arch.be. Die deutschsprachige Version der Suchseite ist derzeit allerdings noch in Arbeit.

Das Staatsarchiv

Das Generalstaatsarchiv ist in Brüssel in der Ruysbroeckstraat 2-6, 1000 Brüssel zu Hause. Neben Lesesälen und kilometerlangen Archivregalen (260 km Archive und 25 km Bücher) bietet das Haus, das in der Nähe des Kunstbergs und der Albertina zu finden ist, auch Ausstellungen zu bestimmten Punkten in der belgischen Geschichte.

Kontakt: 0032/(0)2/513.76.80 oder per Email: algemeen.rijksarchief@arch.be

Das Staatsarchiv unterhält neben der Zentrale in Brüssel auch 19 Lesesäle und Archive in der Provinz. Die deutschsprachigen Belgier können sich an das Staatsarchiv der DG am Kaperberg 2-4, 4700 Eupen wenden.

Kontakt: 0032/(0)87/55.43/77 oder per Email: staatsarchiv.eupen@arch.be