Ford: Verhandlung vorerst ohne Ergebnis

Am Dienstagabend haben Gewerkschaften und Direktion des von Schließung bedrohten Ford-Werks in Genk zum ersten Mal zusammengesessen, um Absprachen über Prämien für Mitarbeiter zu treffen, die das Unternehmen freiwillig verlassen.

Doch bisher sind diese Verhandlungen ohne Ergebnis verlaufen. Nach Ansicht der Direktion müsse weniger Kurzarbeit im Ford-Werk verordnet werden, wenn viele Beschäftigte das Unternehmen auf freiwilliger Basis verlassen.

Die christliche Gewerkschaft ACV ist allerdings der Ansicht, dass eine Verringerung der Zahl der Beschäftigten durch freiwillige Abgänge mit den Produktionsplänen abgestimmt werden müssen. Andernfalls würde der Arbeitsdruck auf die verbleibenden Kollegen zu groß.

Das Management will sicherstellen, dass bis zum Auslauf der Produktion in Genk Ende 2014 ausreichend Arbeiter bleiben, um die Pläne zu erfüllen. Deweil verläuft die Produktion in diesen Tagen am Standort Genk normal, denn auch die Zulieferer arbeiten derzeit nach Plan.

Am Donnerstag will man sich wieder gemeinsam an einen Tisch setzen.